Welche Körperform hast du und wie schmeichelst du ihr am besten?

 
 

Sicher kennst du das auch:
Du stehst vor dem Spiegel und beginnst, hier und da an dir rumzuzuppeln.

Du bist dir unsicher, ob dir dieses Outfit wirklich passt oder ob es deine Problemzonen nur noch mehr hervorhebt. Diese Situation kennen wir wohl alle… - Du bist damit nicht alleine!

 
Blogartikel: Welches der Elemente von Fashion Feng Shui® passt zu dir?
 
 
 

Die große Frage, die dahintersteht, ist folgende:

Welche Kleidung schmeichelt
meinem Körper? 

Wenn du mir schon etwas länger folgst, weißt du, dass der wichtigste Faktor bei deiner Kleiderauswahl
deine Persönlichkeit ist. Das ist klar. Doch in diesem Blogartikel möchte ich gerne einen Schritt weiter gehen.

Ich erkläre dir Schritt für Schritt, was du über deine Körperform wissen solltest und welche Tipps dir dabei helfen, deine wunderschönen Proportionen noch mehr zur Geltung zu bringen.

 


 

Was ist die Körperform eigentlich genau?

Die Körperform ist deine Kontur, also deine Silhouette. Du kannst deine Form anhand der Unterschiede zwischen 

  • Schultern (nicht Brustumfang), 

  • Taille und 

  • Hüfte/ Oberschenkel 

bestimmen. Dabei spielen deine Oberarme, Knie oder Waden oder die Rundheit deines Pos überhaupt keine Rolle. 


Kleine Hilfestellung für dich:
Die drei definierten Punkte deines Körpers sind …

  1. Deine Schultern: der Schulterknochen ist entscheidend – und nicht der bereitest Punkt des Oberarms oder der Brust.

  2. Deine Taille: ist dort, wo der Körper sich zur Seite neigt, knapp unter dem Ende des Brustkorbs. Das ist nicht immer gleich die engste Stelle am Rumpf oder am Bauchnabel. Schau genau hin, wo dein Körper beginnt, sich zu runden. 

  3. Deine Hüften: hier ist die breiteste Stelle deiner Hüfte relevant. Es kann sich um eine hohe Hüfte (direkt unter der Taille liegend) oder um eine niedrige Hüfte (an der Oberseite des Oberschenkels) handeln.


Bei deiner Körperform geht es also nicht um deine Kleidergröße, denn die sagt nämlich gar nichts über deine Körperform aus. Es geht um die Form, die dein Körper hat. Und es geht darum, dich so zu sehen, wie du bist. Darum, dich so anzuerkennen und dankbar für diese Form zu sein. Es ist deine Form – es ist dein Körper. Also lass uns herausfinden, welche Form du hast und wie du dieser schmeicheln kannst!

 
 
 
 

Finde deine Körperform – in 6 Schritten 

1. Zieh dich aus, um deine Körperform zu sehen.

Deine Körperform ist definiert von der Silhouette. Um deine Körperform zu sehen, ist es wichtig, dass du nichts trägst oder nur sehr enganliegende Kleidung (z.B. eine Leggings).

 

2. Mach ein Foto.

Frag jemanden, dem du vertraust, ob er ein Foto von dir machen kann. Alternativ nimmst du den Selbstauslöser deiner Kamera zu Hilfe. Schau gerade in die Kamera. Das Foto sollte aus der Höhe deiner Taille aufgenommen werden. Idealerweise lässt du die Arme an der Seite deines Körpers herunterhängen. So kannst du deine Körperform sehen, ohne dass deine Hände die Sicht beeinträchtigen. Drucke das Foto am besten aus.

 

3. Finde deine natürliche Taille.

Finde heraus, wo genau deine Taille ist: Du kannst dich dazu zur Seite beugen und deine Hand dort einsetzen, wo sich dein Körper biegt. Normalerweise ist es knapp unter dem Ende deines Brustkorbs. Markiere diesen Punkt auf deinem Foto. Ist deine natürliche Taille der engste Teil deines Torsos oder ist die Stelle deiner Brüste schmaler?

 

4. Zeichne vertikale Linien.

Ziehen vom Schulterknochen (damit meine ich nicht die weiteste Stelle des Oberarms – sondern tatsächlich die Stelle, wo dein Schulterknochen sitzt) eine senkrechte Linie auf deinem Foto nach unten – über deine Taille und über die Weite deiner Hüften. 

Beachte, ob deine Hüften und deine Schulter in der Breite sehr ähnlich sind oder ob deine Schultern breiter oder schmaler sind als deine Hüften. Dies sagt dir, ob du eine ausgeglichene oder unausgeglichene Körperform hast.

 

5. Finde die breiteste Stelle deiner Hüften.

Schau nun, ob sich der breiteste Teil deiner Hüfte unterhalb deiner Taille oder am Oberschenkel befindet. 

Kannst du erkennen, ob es sich um eine langsame Neigung nach außen von der Taille bis zum Oberschenkel handelt? Oder ob der breiteste Punkt gerade unterhalb der Taille liegt und sich die Kurve in Richtung der Oberschenkel neigt?

 

6. Definiere deine Taille.

Verwende die Linien, die du auf dem Foto gezeichnet hast. Dabei kannst du auf Folgendes achten:

  • Besteht zwischen der vertikalen Linie und der Taille eine große oder kleine Lücke?

  • Ist deine Taille geradlinig oder gebogen? Oder ist sie genau in einer Linie mit deinen Schultern? 

 

Bestimme deine Körperform

Und nun, meine Liebe, wo du deinen Körper noch näher kennst, kannst du auch seine Form bestimmen:

 

Welcher Typ bist du? Typ A, H, O, V, X oder Y? 

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Hast du erkannt, welche Silhouette dein Körper hat?

Wenn du erst einmal weißt, welche Körperform du hast, finden wir ganz leicht einen passenden Style und ein Outfit, das dir schmeichelt!

Von Herzen möchte ich dir dabei noch einmal sagen: Egal, ob A, H, X oder … – auf dich kommt es an.
Und darauf, was du daraus machst. 

Wenn du möchtest, können wir auch gerne eine individuelle Typberatung machen.
Dabei können wir natürlich viel gezielter auf die einzelnen Formen und deine Fragen eingehen. 

 

Die Auswahl von schmeichelhafter Kleidung – so geht es

Bei der Wahl von schmeichelhafter Kleidung geht es nun um deine Körperlänge, deine Proportionen, die Textur deines Körpers und um deine Einstellung zu dir selbst! 

 

Die Körperlänge

Um das Längenverhältnis deines Körpers zu ermitteln, misst du deine Körpergröße am besten in Kopflängen. Nimm dafür einmal die Länge deines Kopfes und vermiss deinen Körper anhand dieses Maßes. Dabei musst du vom Haaransatz bis knapp unterhalb des Knöchels messen.

Sobald du deinen Körper mit dieser Methode vermessen hast, kann es hier weiter gehen:

 

8 Kopflängen = dein Körper ist proportional

Du bist relativ frei in der Wahl deiner Kleidung, weil du keine unterproportionalen Zonen deines Körpers ausgleichen musst. Dein Körper ist proportional und so kannst du verschiedene Dinge in Sachen Kleidung ausprobieren.

 

Weniger als 8 Kopflängen = dein Körper ist kurz

Du kannst deine Proportionen ausgleichen, indem du die Länge deines Körpers visuell erhöhst. Du könntest bei Oberteilen also besser ¾-lange Ärmel tragen, statt Oberteile mit langen Ärmeln. 

 

Mehr als 8 Kopflängen = dein Körper ist lang 

Du kannst deine Proportionen ausgleichen, indem du deinen Körper optisch unterbrichst. Wähle dafür am besten Outfits, die Schulterjoche, Taschen und/ oder horizontale Nahtlinien und Musterdetails aufweisen.

 

Der Maßstab

Neben der Körpergröße spielt der Maßstab eines Menschen eine entscheidende Rolle für die Auswahl passender Kleidungsdetails und Accessoires (Nähte, Knöpfe, Taschen, Schmuck, etc.). Zur Ermittlung des Maßstabs dient dein Handgelenksumfang.

 

Handgelenksumfang bis 14 cm - kleiner Maßstab

Für dich sind kleine, zarte, filigrane Details optimal. Wähle also zum Beispiel sehr feingliedrige Armbänder und Ketten sowie kleine Ohrstecker.

 

Handgelenksumfang bis 14-16 cm - mittlerer Maßstab

Wähle Details in normaler Größe. Solange deine Accessoires nicht zu groß und auffällig sind, liegst du damit absolut richtig.

 

Handgelenksumfang bis ab 16 cm - großer Maßstab

Du kannst auf jeden Fall groß dimensionierte Details tragen. Breite und auffällige Armreifen, große Ohrstecker, groß dimensionierte Uhren. Lass dich darauf ein!

 
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Die Textur

Bei der Auswahl deiner Kleidung solltest du im Allgemeinen Stoffe mit Texturen auswählen, die sich auf die Strukturmuster deines Körpers beziehen. Hierbei spielt die Qualität deiner Haare und deiner Haut eine wesentliche Rolle – und ich meine damit Merkmale wie Locken, Sommersprossen, glatte Haare usw. Ich fange einfach einmal an, dir Beispiele aufzuzählen ...

 

Glatte Haut und glatte Haare 

Du kannst problemlos glatte, feine Stoffe und Accessoires tragen. Wähle am besten Kleidung mit wenig Textur und schau bei deinen Accessoires darauf, dass es glatte Materialien sind.

 

Viel Textur

Du kannst ein Gleichgewicht in deiner optischen Texturdarstellung herstellen, indem du Stoffe und Accessoires mit Textur auswählst. Uhren mit Lederarmband, grob gestrickte Pullover, Jeans mit Waschungen ...

 

Kombination aus beidem

Wenn du eine Kombination aus den beiden oben genannten Beispielen bist, kannst du problemlos auch eine Kombination aus Stoff- und Zubehörtexturen tragen. Trau dich und probiere es einfach aus. Für dich können sowohl glatte als auch gröbere Materialien und Stoffe funktionieren.

Schau, es ist so:

Wenn du beispielsweise ein Typ mit viel Textur bist (du hast Sommersprossen und lockiges Haar) und du ein Outfit auswählst, das überwiegend glatt und glänzend ist, erzeugst du einen scharfen Kontrast. So hebst du deine Textur hervor und erzeugst keinen zusammenhängenden Look. Ein Outfit mit Texturstoffen und eher matten Materialien würde hier viel besser funktionieren. 

Wenn du hingegen sehr glatte Haare, eine feine Haut und keine Sommersprossen hast, dann schmeicheln dir glatte und glänzende Stoffe viel besser als Materialien mit groben Strukturen. 

 

Du

Du bist großartig, so wie du bist. Sei stolz auf deine Form und deinen Körper. Denn mach dir eines bewusst: Auch wenn hier jede einzelne von uns vertikale Linien gezeichnet hat und die breiteste oder schmalste Stelle ihrer Hüfte gefunden hat – jede Linie ist anders, jede Stelle ist verschieden. - Jede von uns ist einzigartig!

Nun, meine Liebe, konntest du deine Körperform herausfinden?

Hast du noch Fragen zu einer bestimmten Form? Schreib mich gerne persönlich an.

Ich freu mich darauf.
Deine Sabine

 


 
 
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